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Hier erhalten Sie in loser Folge verschiedenste Informationen über die Feuerwehr Hailer, Aktuelles wie Altes.

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    Die Vereinsfahne Die Mannschaft im Wandel der Zeit
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Das Feuerwehrhaus Die ehemaligen Feuerwehrhäuser

Was ist eine Feuerwehr ?

Feuerwehren sind von ihrer Natur her Selbsthilfeorganisationen der Bürger einer Gemeinde. Nachdem es in früheren Jahren sehr oft zu verheerenden Stadtbränden kam, bei denen nicht selten ganze Stadtteile oder Dörfer mit dem gesamten Hab und Gut ihrer Bürger verbrannten, wurde den Verantwortlichen (zumindest meistens) klar, dass da etwas getan werden musste. So bildeten sich verschiedene Arten von Gruppen, die sich um Menschenrettung und das Bewahren von Sachwerten bei Bränden kümmerten. Oft entstanden diese Einheiten aus den Reihen der Turnvereine, da hier das drillmäßige Üben und die nötige körperliche Leistungsfähigkeit nichts unbekanntes war.

Leider zeigte sich aufgrund von mangelhafter Ausrüstung und fehlender fachlicher Führung oft, dass das Feuerlöschwesen umorganisiert werden musste. In der Zeit um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert wurde der Brandschutz vielerorts neu aufgestellt. Große Städte richteten Berufsfeuerwehren ein. Kleine Gemeinden, die an so etwas gar nicht denken konnten (genau wie heute) behalfen sich normalerweise mit der Bildung von Pflichtfeuerwehren. Hier wurden geeignete Einwohner zum Feuerlöschdienst verpflichtet. Auch entstanden schon freiwillige Feuerwehren, die auch oft die Pflichtfeuerwehren ablösten.

Im Rahmen der Vorbereitungen für den Luftschutz bekamen die Feuerwehren in den 1930er Jahren umfangreiche gesetzliche Grundlagen. Auch viele Ausbildungsrichtlinien stammen noch aus dieser Zeit. Die Löschgruppe und einige Dienstvorschriften  wurden beispielsweise damals eingeführt und gelten in ihren Grundzügen noch heute.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Feuerwehrgesetze immer weiter fortgeschrieben und mündeten in Hessen in das Hessische Gesetz für den Brandschutz, den Katastrophenschutz und die allgemeine Hilfe.

Heute ist die Feuerwehr eine Pflichtaufgabe jeder Gemeinde. Alle Kommunen müssen ausreichend leistungsfähige Feuerwehren aufstellen und unterhalten, um ihrem gesetzlichen Auftrag zum Schutze der Bürger gerecht zu werden. Die öffentlichen Feuerwehren sind daher Teile der Gemeindeverwaltungen. Daher kommt auch die Unterscheidung in der Führung: es gibt Wehrführer, die die Ortsteilfeuerwehren nach Weisung des Stadt- oder Gemeindebrandinspektors leiten, und es gibt Vorsitzende, die den Verein leiten. Die Feuerwehrvereine dürfen gebildet werden, um die Einsatzabteilungen zu unterstützen, Mitglieder zu werben und die Feuerwehren in ihren Ortsteilen z.B. bei Veranstaltungen zu vertreten. Diese "Doppelnatur" der Feuerwehren ist im "täglichen Betrieb" nicht immer leicht zu verstehen und sorgt oft für Erklärungsbedarf.

Auf jeden Fall sind alle Feuerwehren dazu da, Menschen bei Bränden, Unglücken und Notlagen zu helfen.

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Welche Feuerwehren gibt es ?

Gemäss dem hessichen Gesetz über den Brandschutz, den Katastrophenschutz und die allgemeine Hilfe werden Feuerwehren in öffentliche und nicht-öffentliche Feuerwehren unterschieden.

Öffentliche Feuerwehren sind:

Freiwillige Feuerwehren (Stütze der öffentlichen Gefahrenabwehr, in Hessen 2618 mal vorhanden)

Berufsfeuerwehren (Großstädte über 100.000 Einwohner, 6 Stück in Hessen)

Pflichtfeuerwehren (kommt keine freiwillige Feuerwehr zustande, können Bürger dienstverpflichtet werden)

Nicht-öffentliche Feuerwehren sind:

Werkfeuerwehren (in Betrieben mit besonderem Gefahrenpotential, vorgeschrieben durch Aufsichtsbehörde)

Betriebsfeuerwehren (freiwillige Einrichtung von Firmen, wirkt sich versicherungstechnisch aus)

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Was bedeutet "freiwillig" ?

"Freiwillig" in Bezug auf die Feuerwehr heißt, dass sich Bürger freiwillig zum Dienst in ihrer Feuerwehr gemeldet haben und ihre Aufgaben neben dem normalen Beruf wahrnehmen.

Das heißt: regelmäßige, geplante Ausbildungsveranstaltungen und Lehrgänge; Arbeiten zum Erhalt der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte; und natürlich auch Einsätze, die nicht nach Datum, Uhrzeit oder Wetter fragen.

Dies alles wird von den Angehörigen der freiwilligen Feuerwehren unentgeltlich geleistet. Es gibt nur geringe Aufwandsentschädigungen für Sondertätigkeiten.

24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche, ehrenamtlich.

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Wie wird man ausgebildet ?

Die Ausbildung von Feuerwehrangehörigen ist in Hessen auf viele Schultern verteilt:

 selbstverständlich werden auf "Standortebene", bei den einzelnen Feuerwehren, Übungen und Unterrichte durchgeführt.

 Lehrgänge im Bereich der Grundausbildung werden auf "Kreisebene" bei ausgewählten Feuerwehren unterstützt durch den Kreisfeuerwehrverband von besonders qualifizierten, aber trotzdem ehrenamtlichen Kreisausbildern durchgeführt. Diese Lehrgänge finden an Wochenenden statt. Es gibt zum Beispiel Grundlehrgänge, Sprechfunklehrgänge, Atemschutzgeräteträgerlehrgänge und viele mehr.

Führungs- und Sonderlehrgänge werden an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel besucht. Hier bieten sich den Feuerwehrangehörigen umfangreiche Lehrgangsangebote mit vielen Schulungsmöglichkeiten. Die Lehrgänge finden während der Woche statt. Das Land Hessen bezahlt den Arbeitgebern bei entsprechender Freistellung des Feuerwehrangehörigen den Verdienstausfall.

Grundsätzlich sind die Ausbildungen für die Teilnehmer kostenlos, genauso wie auch beispielsweise die persönliche Schutzausrüstung von der Gemeinde gestellt wird.

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Kann ich mitmachen ?

Selbstverständlich. Die Feuerwehren sind immer auf der Suche nach Nachwuchs, um ihre wichtige Tätigkeit im Dienste aller Bürger auch zukünftig wahrnehmen zu können.

Die Möglichkeiten können Sie im Bereich "Mitmachen !!!" nachlesen.

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Wie erreiche ich meine Feuerwehr ?

Glücklicherweise sind die Zeiten, in denen man einen Feuermelder drücken oder beim Bürgermeister anrufen musste, wenn man die Feuerwehr gebraucht hatte, vorbei.

Seit vielen Jahren werden die Feuerwehren in Hessen von sogenannten gemeinsamen Leitstellen (gemeinsame Bearbeitung, Alarmierung, Führung und Lenkung aller Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) alarmiert.

Die für den Main-Kinzig-Kreis zuständige zentrale "Leitstelle Main-Kinzig" befindet sich im Gefahrenabwehrzentrum Gelnhausen in der Frankfurter Straße, zusammen mit der Feuerwehr Gelnhausen, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk und in der Nachbarschaft auch der Polizei.

Diese Leitstelle ist, natürlich rund um die Uhr, über den gebührenfreien, europaweit einheitlichen

Notruf 112

zu erreichen.

Von dort aus werden dann die entsprechend der Schadenslage benötigten Feuerwehren und Rettungsdienste alarmiert. Bitte rufen Sie nicht bei Ihnen vielleicht persönlich bekannten Feuerwehrmitgliedern an, das kostet unnötige Zeit.

Wenn es nicht um einen Notfall geht und Sie "nur" mit uns Kontakt aufnehmen wollen, nutzen Sie natürlich nicht den Notruf. Hierfür sind im Bereich "Post an uns" die Möglichkeiten genannt. Aus verständlichen Gründen werden hier im Internet keine Privat-Telefonnummern veröffentlicht.

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Wo liegt Hailer überhaupt ?

Nutzung mit freundlicher Genehmigung der hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (www.hvbg.hessen.de)

Hailer gehört seit 1971 zur Barbarossastadt Gelnhausen und liegt im bevölkerungsreichsten Landkreis des Bundeslandes Hessen, dem Main-Kinzig-Kreis. Unsere Stadt liegt im Kinzigtal, umrahmt von den Mittelgebirgen Vogelsberg und Spessart.

Zu erreichen ist Hailer durch nahezu alle Verkehrsmittel. Die A 66 Frankfurt-Fulda durchschneidet die Stadt Gelnhausen. Die Anschlussstelle 43 Gelnhausen-West liegt in Hailerer Gemarkung. Von da aus führt die Kreisstraße K 862 (ehemalige Bundesstraße B 43) genau nach Hailer.

Der Bahnhof Hailer-Meerholz wird von Regionalbahnen aus Richtung Frankfurt und Fulda angefahren. Regionalexpresszüge halten in Gelnhausen. Die nächsten ICE-Bahnhöfe sind Hanau und Fulda.

Durch den Flugplatz Gelnhausen (der übrigens auch zum Großteil auf Hailerer Gemarkung liegt), besteht auch die Möglichkeit zur Anreise aus der Luft.

Die Anreise zu Wasser ist leider nur eingeschränkt möglich, da die Kinzig bereits seit dem Mittelalter als nicht mehr schiffbar angesehen wird.

Nutzung mit freundlicher Genehmigung von GoogleEarth (earth.google.de)

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Was gibt es über Hailer zu sagen ?

   

Das Läuthäuschen

 

Bereits um das Jahr 800 dürfte die Gemeinde Hailer entstanden sein. Ihre erste urkundliche Erwähnung als "Heilo" ist allerdings erst im Jahr 1207 belegt. Wahrscheinlich ist im Namen des Ortes der des Gründers enthalten. Er wandelte sich über Heyleyrs, Heylers und Hailir in seine heutige Form "Hailer". Schon um 1400 begann in Hailer die Ära des Bergbaues. Viele Grundbesitzer hofften auf den schnellen Reichtum, mußten jedoch immer wieder aufgeben, da der Abbau nicht rentabel genug war, wenngleich auch mit Hailerer Gold Münzen der Grafschaft Isenburg geprägt wurden.

Die Ausläufer von Rauenburg und Heiligenkopf waren offensichtlich jeher bevorzugtes Siedlungsgebiet. Dies bewiesen die Orte Reiferts, Etzingershausen und Weißkirchen, die wahrscheinlich südöstlich von Hailer lagen und allesamt während des 30-jährigen Krieges untergegangen sind. Heute weisen nur noch Flurnamen auf die früheren Siedlungen hin. Es ist darauf zu schließen, daß auch Hailer von dem Kriegsgeschehen dieser Zeit nicht verschont geblieben ist.

Bis heute hat sich der seit 1299 bekannte Ortskern mit seiner Dorfstraße, der "Heylstraße", in seiner Grundform erhalten. Während 1790  367 Seelen gezählt wurden, leben im dem heutigen Stadtteil fast 4400 Menschen. Hailer ist damit der zweitgrößte Stadtteil der 22.219 Einwohner zählenden Stadt Gelnhausen (Stand: 31.12.2007).

Das Gewerbegebiet Hailer-Ost zählt zu den größten gewerblichen Baulandflächen in Gelnhausen.

Neben Kindergärten und Grund- und Hauptschule, finden wir zahlreiche Sport- und Kulturvereine sowie Sportgelände und Mehrzweckräume in Hailer. Neben der reizvollen Lage hat diese städtische Infrastruktur sowie die attraktive Verkehrsanbindnung mit Bus, Bahn und der Nähe zur Autobahn Hailer zu einem bevorzugten Zuzugs- und Wohnort des Wirtschaftsraumes Rhein-Main werden lassen.

(Quelle: Stadt Gelnhausen)

 

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Wie groß ist die Feuerwehr Hailer ?

Zur Zeit gehören der Einsatzabteilung der Feuerwehr Hailer 7 Frauen und 34 Männer an. Die Alters- und Ehrenabteilung hat 13 Mitglieder, die Jugendfeuerwehr ebenfalls 13. Dazu kommen noch 22 fördernde Mitglieder, die uns durch ihre Beiträge helfen, unsere Ausrüstung zu verbessern.

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Welches Gebiet betreut die Feuerwehr Hailer ?

Neben dem jeder Feuerwehr übertragenen Einsatzgebiet, der örtlichen Gemarkung, hat die Feuerwehr Hailer noch weitere Aufgaben. 

Sie betreut ein vom Land Hessen zugewiesenes Teilstück der A 66 (ca. 26 Kilometer), und zwar von den Anschlußstellen Gelnhausen-Ost bis Langenselbold und von Gelnhausen-West bis Wächtersbach.

15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hailer sind in der Bahnerdung ausgebildet und sind zusammen mit den anderen ausgebildeten Stadtteilfeuerwehren separat auch zu Einsatzstellen in anderen Gemeinden alarmierbar.

Ein Teil des dem Main-Kinzig-Kreis von der Deutschen Bahn AG übergebenen Gerätesatzes (Schleifkorbtragen, Arbeitsbühne, Schienenrollwagen) ist in Hailer stationiert und wird auf Anforderung mit dem Gerätewagen-Logistik im ganzen Main-Kinzig-Kreis zum Einsatz gebracht.

Das Tanklöschfahrzeug 24/50 kommt ebenfalls bei Bedarf im ganzen Main-Kinzig-Kreis zum Einsatz, da es ein Fahrzeug mit dem größten Wassertank, welches die Norm vorsieht, darstellt. Solche Fahrzeuge gibt es nur noch in Maintal, Hanau, Langenselbold und Bad Orb. Die weitesten Einsatzstellen waren bisher Steinau, Mernes und Altengronau.

Sollte bei Großbränden eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken erforderlich werden, kann dabei, ebenfalls kreisweit, der vom Land Hessen beschaffte Schlauchwagen 1000 zusammen mit weiteren ähnlichen Fahrzeugen anderer Feuerwehren helfen.

Als letztes Sonderfahrzeug wird auch der Rüstwagen bei bestimmten Einsatzstichworten größere technische Hilfeleistungen betreffend (z.B. Busunfälle) überörtlich eingesetzt.

Gemeinsam mit dem Vorauslöschfahrzeug der Feuerwehr Meerholz stellt die Feuerwehr Hailer Sonderlöschmittel für besondere Brandeinsätze bereit. Zusammen werden 300 kg Löschpulver, ca. 80 kg Kohlendioxid und über 600 Liter Mehrbereichsschaummittel zur Verfügung gestellt.

Schließlich ist die Feuerwehr Hailer auch in der Soforteinsatzkomponente "Gelnhausen" für Großschadenslagen unterhalb der Katastrophenschwelle in umliegenden Landkreisen eingeteilt.

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Wer bezahlt das ?

Der abwehrende Brandschutz ist eine Pflichtaufgabe jeder Gemeinde. Sie hat eine den Anforderungen entsprechende Feuerwehr aufzustellen und zu unterhalten. Damit steht auch fest, dass die Finanzierung zu Lasten der Gemeinde geht.

Das Land Hessen beteiligt sich in Form von Zuschüssen zu Neubeschaffungen und Bauvorhaben der Feuerwehren, stattet Katastrophenschutzeinheiten mit aus und unterhält die Landesfeuerwehrschule sowie die zentralen Leitstellen.

Auch der Main-Kinzig-Kreis gewährt gewisse Zuschüsse im Rahmen seiner Möglichkeiten.

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Geht das nicht billiger ?

Das deutsche System der freiwilligen Feuerwehren ist das preiswerteste, das es gibt.

Würde man Feuerwehren einsparen wollen, müssten zentrale Stützpunkte geschaffen werden, die allerdings dann mit hauptberuflichem Personal besetzt sein müssten. Das wären Kosten, die jede Gemeinde weit überfordern würden. Von der Hilfsfrist (siehe nächster Punkt) ganz zu schweigen.

Sicherlich gibt es hier und da ein klares Einsparpotenzial. Die Feuerwehren befinden sich im Umstellungsprozess, um diese Sparpotenziale auszunutzen.

Beispielsweise befinden sich die Feuerwehren Hailer und Meerholz gemeinsam mit der Stadt Gelnhausen in der Planung für ein gemeinsames Feuerwehrhaus. In beiden Stadtteilen entsprechen die Unterkünfte schon lange nicht mehr auch nur den wichtigsten Anforderungen, es müsste teuer umgebaut, renoviert, erweitert oder gar neu gebaut werden. Daher wollen beide Feuerwehren ein gemeinsames Haus beziehen, von dem aus beide Stadtteile gut zu erreichen wären. Zukünftig würden neben Einsparungen in der Bauwerksunterhaltung auch noch Einsparungen im Fahrzeugbereich hinzukommen. Nicht zuletzt könnte man mit der verhältnismäßig großen Zahl von zur Verfügung stehenden Einsatzkräften die gestellten Aufgaben noch besser lösen.

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Warum gibt es fast überall Feuerwehren ?

Natürlich kommen hin und wieder Bedenken aus der Bevölkerung, warum man denn nicht die Feuerwehren zentralisiert und dadurch Geldmittel spart ? Einige Feuerwehren haben ja auch nicht allzuviele Einsätze, die braucht man ja gar nicht ?

Klar, das ginge im Prinzip alles, aber: wie erklärt man denn einem Einwohner eines kleinen, abgelegenen Ortsteils, dessen Feuerwehr man ja wegen zu wenigen Einsätzen eingespart hat, dass wenn es dann doch mal brennt, die "zentrale, große" Feuerwehr 20 Minuten und länger gebraucht hat, um die Einsatzstelle zu erreichen ? Dass diese Feuerwehr trotz aller Bemühung nicht verhindern konnte, dass das Haus ganz abgebrannt ist ? Oder dass das in einem brennenden Fahrzeug eingeklemmte Unfallopfer nur noch tot geborgen werden konnte ?

Genau dafür gibt es in Deutschland flächendeckend Feuerwehren. Jeder Bürger hat ein Recht darauf, in einer angemessenen Zeit Hilfe zu bekommen. Und nicht zuletzt gibt es ja auch Gesetze. Im hessischen Gesetz über den Brandschutz, den Katastrophenschutz und die allgemeine Hilfe steht eindeutig festgeschrieben, dass die Feuerwehren in der Regel innerhalb von 10 Minuten nach ihrer Alarmierung den Einsatzort erreicht haben müssen. Wenn man schon 10-15 Minuten allein für die Anfahrt braucht, geht das nun mal nicht. Die Feuerwehrleute müssen ja auch erst aus dem Bett oder von der Arbeitsstelle zum Feuerwehrhaus fahren. Allein dafür sind zwischen 2 und 6 Minuten einzuplanen. 

Also, entweder es kommt nur ein kleiner Teil der Bürger in den Genuss schneller Hilfe, nämlich die, die in der Nähe des Feuerwehrhauses wohnen, oder wir behalten auch kleine Feuerwehren mit verhältnismäßig wenigen Einsätzen.

Übrigens, die Zeit, von der in wissenschaftlichen Betrachtungen ausgegangen wird, in der ein Mensch in verqualmter Umgebung unter günstigen Bedingungen noch überleben kann, beträgt 10-13 Minuten...

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Kann ich mich vor Bränden schützen ?

Nein, einen 100 %igen Schutz wird es nie geben können.

Aber man kann selbst viel tun, um den 100 % näher zu kommen.

Mit das Wichtigste, und noch dazu preiswert und einfach ist die Ausstattung von Gebäuden mit Rauchmeldern. Sehr viele Menschen könnten noch leben, wenn Rauchmelder sie vor einem Brand gewarnt hätten. Gerade im Schlaf ruhen auch viele Wahrnehmungen. Der tückische Brandrauch bahnt sich seinen Weg und betäubt geradezu, bis es schließlich zum Erstickungstod kommt. Oftmals wurden Brände zwar von Nachbarn oder Haustieren entdeckt und die Betroffenen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen oder wenigstens die Feuerwehr alarmieren, aber in viel mehr Fällen hat es niemand rechtzeitig gemerkt.

Deshalb: statten Sie Ihre Häuser mit Rauchmeldern aus ! Es kostet nicht die Welt, hat aber schon unzählige Leben gerettet.

Nähere Informationen bekommen Sie hier:

Zusätzlich kann hier der Flyer "Rauchmelder retten Leben" direkt im PDF-Format heruntergeladen werden.

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Die Vereinsfahne der Feuerwehr Hailer

Zum Ende der sechziger Jahre kehrte eine Abordnung der Feuerwehr Hailer von einem Besuch der damaligen Partnerfeuerwehr Hippach (Zillertal, Österreich) zurück. Als Mitbringsel hatte die Frau des damaligen Ortsbrandmeisters Schneider, Helmine (jetzt Ungermann) ein Fahnenband in ihrer Tasche. Das Problem daran war, dass die Feuerwehr Hailer überhaupt keine Fahne hatte, um das Band zu befestigen. Diese Erkenntnis, und auch das herannahende Jubiläumsjahr 1969, hatten bei Frau Schneider den Entschluss reifen lassen: Eine Fahne muss her.

Daraufhin ging sie, zuerst ohne Wissen ihres Mannes, äußerst engagiert zur Sache und sammelte im ganzen Ort Spenden. Zuerst wurden die Feuerwehrmitglieder angesprochen, dann der Bürgermeister und die Gewerbetreibenden. So konnte Frau Schneider Spenden in Höhe von 805,02 DM sammeln; die Gemeinde übernahm dann die Kosten für das Fahnentuch und die Stickkosten für das Läuthäuschen, der Rest wurde von der Vereinskasse getragen. Der Anschaffungspreis betrug immerhin 1700 DM. Nach der gesicherten Finanzierung konnte die Fahne bei einer Fachfirma in Fulda bestellt und dann zu den Jubiläumsfeierlichkeiten gezeigt werden. Auch heute noch ist die Fahne bei besonderen Anlässen und Beerdigungen von Feuerwehrkameraden dabei.

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Die Mannschaft im Wandel der Zeit

Die Feuerwehr Hailer im Jahre 1948. Dieses Foto ist auch gleichzeitig der momentan einzige fotografische Beleg für den Tragkraftspritzenanhänger.

 

Im Jahre 1958 zur Einweihung des neuen Feuerwehrhauses.

 

Die Feuerwehr Hailer im Jubiläumsjahr 1969

 

Bei der Aufstellung zum Festzug 1969 vor dem damaligen Feuerwehrhaus

 

Im Jahre 1973 zur Einweihung des neuen Feuerwehrhauses

 

1990 auf der Müllerwiese anläßlich eines Fototermins aller Stadtteilfeuerwehren

 

Im Jubiläumsjahr 1994 

 

1995 mit der neuen Wehrführung Thomas Maul und Klaus Köhler

 

Die Einsatzabteilung 2008

 

Die Alters- und Ehrenabteilung 2008

 

Die Jugendabteilung 2008

 

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Die Führung

Einsatzabteilung (Feuerwehrausschuss) Verein (Vorstand)
Wehrführer Martin Sperzel Vorsitzender Jürgen Steigerwald
Stv. Wehrführer Andreas Jakob Stv. Vorsitzender Rüdiger Junge
Zugführer 1 Harald Spieker Kassierer Niko Köhler
Zugführer 2 Thomas Barthmann Schriftführer Thomas Mohn
Zugführer 3 Gunther Pointner Beisitzer Timo Schleinig
Sprecher der A&E Ernst Oefner

Zusätzlich haben satzungsgemäss der Wehrführer, sein Stellvertreter, der Sprecher der Alters- und Ehrenabteilung sowie der Jugendwart Sitz und Stimme im Vorstand.

Jugendwart Dennis Naumann
Beisitzer Olf Spieker
Beisitzer Klaus Köhler
Stadtbrandinspektor Torsten Woestendiek
Weiterhin steht für Fragen von Personal und Ausbildung noch die Führungsgruppe zur Verfügung, der neben dem Wehrführer, dem stellvertretenden Wehrführer und dem Stadtbrandinspektor auch die Zugführer der drei Züge und ihre Stellvertreter angehören.

 

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Die Veranstaltungen

Zur Erwirtschaftung bescheidener Geldmittel zur Verbesserung der Ausrüstung richtet auch der Verein der Feuerwehr Hailer Veranstaltungen aus und hofft auf den Besuch und damit die Unterstützung der Bürger:

 

Am ersten Samstag nach dem Dreikönigstag: Weihnachtsbaumsammelaktion (der Erlös kommt der Jugendfeuerwehr zugute). Die Aktion wird gemeinsam mit der Feuerwehr Meerholz durchgeführt.

 

Am ersten Sonntag im September: Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus ab 11:00 Uhr

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Das Feuerwehrhaus

Gemäß des Grenzänderungs- und Außeinandersetzungsvetrages zwischen der Gemeinde Hailer und der Kreisstadt Gelnhausen vom 09. November 1970, der den Anschluß der Gemeinde Hailer an die Stadt Gelnhausen regelt, soll sobald wie möglich mit dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses mit 4 Stellplätzen, Verwaltungsräumen und Räumen für "Jugend- und Altenbetreuung" begonnen werden.

Teil der Reliefdarstellung in der Außenwand des ehem. Wohnhauses

Im Jahre 1973 war es dann soweit, das neue Feuerwehrhaus konnte eingeweiht werden. Im Raumprogramm entgegen des Vorhabens etwas gestutzt (3 Stellplätze, ein kleines Büro, Toilette und eine kleine Werkstatt), dient es noch heute der Feuerwehr Hailer als Unterkunft.

Heutiger Zustand des Feuerwehrhauses in der Jahnstraße 7

Immerhin verfügte man damals als eine der wenigen Feuerwehren über eine beheizte Fahrzeughalle, was den Winterbetrieb (Löschwassertanks in den Fahrzeugen) erheblich vereinfachte.

Da das Feuerwehrhaus bereits wenige Jahre nach seinem Bau bereits zu klein geworden war, dachte man über eine Verbesserung der Situation nach. Einige Diskussionen und Modelle später, mittlerweile standen sechs Fahrzeuge hintereinander und quer auf dem Platz für drei, konnte Ende der neunziger Jahre eine Entspannung der Situation herbeigeführt werden. In drei Bauabschnitten wurde ein Umkleideraum geschaffen und die Werkstatt renoviert, ein Teil des ehemaligen Hausmeisterhauses wurde umgebaut, um Schulungsraum, Büro und Jugendraum zu erhalten und schließlich konnte im Jahre 2001 ein Fahrzeughallenanbau im Keller eingeweiht werden.

Dieser Anbau wurde von den Mitgliedern der Feuerwehr Hailer in weitgehender Eigenleistung erstellt, wobei die Stadt Gelnhausen die Materialkosten trug.

Nun war es möglich geworden, im "Keller" zwei Fahrzeuge und zwei Anhänger unterzubringen, so dass in der regulären Fahrzeughalle "nur noch" vier Fahrzeuge und ein Anhänger stehen mussten.

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Die ehemaligen Feuerwehrhäuser

Das Feuerwehrhaus 1987 nach einer äußerlichen Renovierung (mit "Betonsanierung"). Das Satteldach wurde als Ersatz für das marode Flachdach zu Beginn der neunziger Jahre aufgebaut.

 

Von 1958 bis 1973 diente der vorwiegend in Eigenleistung der Feuerwehrleute umgebaute Kleinbahnhof (erbaut 1904) gegenüber des heutigen Domizils als Feuerwehrhaus. Die Einweihung erfolgte am 21. September 1958. Die Jahnstraße ist auf der Trasse der Freigerichter Kleinbahn entstanden, deswegen ist im Bildvordergrund auch noch ein Weichenbedienhebel zu erkennen. Der Güterverkehr endete (im Gegensatz zum Personenverkehr 1955) erst 1963, also residierte man noch mindestens 5 Jahre direkt "an der Strecke". Später wurde das Gebäude nochmals umgebaut; das stirnseitige Tor verschwand und wurde durch zwei kleinere Tore (passend für die beiden dann vorhandenen VW-Busse) auf der Nordseite (im Bild links) ersetzt. Heute dient das liebevoll gepflegte Gebäude als Sängerheim des Gesangvereins "Frohsinn". Das bereits 1972 gelieferte LF 16 musste bis zum Umzug in das neue Feuerwehrhaus bei einer Hailerer Baufirma untergestellt und im Einsatzfalle erst geholt werden.

Der Kleinbahnhof in seinem heutigen Erscheinungsbild

 

So sah es dort früher aus, der Blick richtet sich nach Altenhaßlau. Rechts das Anschlußgleis zum Fassholzwerk, geradeaus die heutige Jahnstraße Fahrtrichtung Gelnhausen.

 

Das 1743 als Kapelle errichtete Wahrzeichen von Hailer, das Läuthäuschen, stand der Feuerwehr in der Zeit von 1876 bis 1958 als Unterkunft zur Verfügung. Vor dem zweiten Weltkrieg war geplant, einen Steigerturm an das Gebäude anzubauen. Dieses Vorhaben wurde aber nicht verwirklicht. Heute präsentiert sich das an der Gelnhäuser Straße in der Ortsmitte gelegene Gebäude renoviert als Vereinsheim der Landfrauen.

Das Läuthäuschen in seinem heutigen Erscheinungsbild

Übrigens: wenn man bei den gängigen Navigationssystemen das Ziel: Hailer Zentrum / Ortsmitte eingibt, wird man punktgenau, wie es sich gehört, zum Läuthäuschen geführt.

 

Das älteste bekannte Spritzenhaus, von dem wohl keine Abbildung existiert, stand in der Heegstraße 11, wo die Gemeinde 1850 ein Fachwerkhaus (an der Heylstraße) kaufte und zur Schule umbaute. Die Feuerwehr war in einem Anbau, der gleichzeitig als Gemeindewaschhaus diente, ab 1856 untergebracht. 1876 wurde an dieser Stelle das "neue" Schulhaus errichtet (heute in Privatbesitz).

 

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