Anhänger

 

Feuerwehranhänger Verkehrssicherung FwA-VS

 

 

Bekannt von Baustellen auf der Autobahn setzt auch die Feuerwehr Hailer einen Verkehrssicherungsanhänger zur Absicherung von Einsatzstellen auf Verkehrswegen ein. 

Der Anhänger ist, wie seine "Kollegen" der Autobahnmeistereien auch, mit einem Blinkpfeil und Geräten zur Absicherung ausgerüstet. Die Ausführung erfolgte nach der Baurichtlinie Bayern, da diese Anhänger dort in großer Zahl bei den Feuerwehren eingeführt sind. Zusätzlich wurden zwei Blaulichter und ein Zusatzschild "Gefahrenstelle" angebracht.

Der neue Verkehrssicherungsanhänger ersetzt ein baugleiches Vorgängermodell, welches am 06. Dezember 2008 bei einem Einsatz irreparabel beschädigt wurde. Die Stadt Gelnhausen hatte erfreulicherweise umgehend die finanziellen Mittel für die Ersatzbeschaffung bereitgestellt.

 

Zulässige Gesamtmasse: 0,75 Tonnen
Aufbau: Trebbiner Fahrzeugbau / Horizont
Baujahr: 2009
Lackierung: natur (Rahmen feuerverzinkt)
Kennzeichen: MKK - G 1219

 

Feuerwehranhänger Licht FwA-L

   

Laut einigen Sitzungsprotokollen sollte der Feuerwehr Hailer bereits im Jahre 1983 durch das Land Hessen ein Flutlichtmastfahrzeug zur Verfügung gestellt werden. Dieses Vorhaben wurde allerdings nie durchgeführt. Über Stationen in den neunziger Jahren, als versucht wurde, ein solches Fahrzeug gebraucht zu beschaffen, konnte im September 2008 diese 25jährige Geschichte abgeschlossen werden: wieder einmal sprang der Verein der Feuerwehr Hailer ein und konnte kurzfristig und verhältnismäßig günstig einen Flutlichtanhänger erstehen und dem Einsatzdienst übergeben.

Die Feuerwehr Hailer verfügt damit über ein weiteres Mittel um größere nächtliche Einsatzstellen auszuleuchten und damit für mehr Sicherheit bei den Arbeiten zu sorgen. Der Mast lässt sich auf 9m Höhe ausfahren und trägt 9 Halogen-Flutlichtstrahler, jeder mit einer Leistung von 1500 Watt. Versorgt wird die Lichtanlage durch einen Stromerzeuger mit einer Leistung von 20 kVA, das entspricht etwa 16 kW. Der Stromerzeuger wiederum wird von einem robusten Volkswagen Industriemotor angetrieben.

Wie unschwer an der Lackierung zu erkennen ist, stand der LiMa, wie er als Kurzform für Lichtmast genannt wird, vorher in Diensten der Bundeswehr auf einem bayrischen Fliegerhorst. Der Anhänger wird in dieser Lackierung in Dienst gehen; eine Umlackierung und optische Aufarbeitung ist für die nächsten Monate geplant, wobei die Farbe zum Glück keinen Einfluss auf den Nutzwert hat.

 

Zulässige Gesamtmasse: 2,2 Tonnen
Aufbau: Polyma
Baujahr: 1979 / in Hailer seit 2008
Lackierung: olivgrün
Kennzeichen: Zulassungsfrei, daher Kennzeichen des Zugfahrzeugs (MKK-G 1215, RW 1)

 

 

Feuerwehranhänger Tragkraftspritze FwA-TS

       

Zur Gründung der Jugendfeuerwehr 1998 fehlte noch das passende Übungsgerät. Es wurde mit diesem Tragkraftspritzenanhänger gefunden. Er diente bis zur Übernahme durch die Feuerwehr Hailer bei der Deutschen Bundespost bzw. der Deutschen Post AG im dortigen Katastrophenschutz. Selbstverständlich wird der TSA auch bei Einsätzen zum Aufbau einer Wasserversorgung zusammen mit dem Schlauchwagen genutzt, da er die komplette Beladung für einen Löschangriff durch eine Löschgruppe inklusive der Tragkraftspritze bereit stellt.

Der TSA wurde der Feuerwehr Hailer durch Rolf Lehmann gespendet.

 

Zulässige Gesamtmasse: 1,1 Tonnen
Aufbau: Ziegler
Feuerlöschkreiselpumpe (Tragkraftspritze): 800 Liter Wasser pro Minute bei 8 bar Druck
Baujahr: 1991 / in Hailer seit 1998
Lackierung: Feuerrot (RAL 3000)
Kennzeichen: Zulassungsfrei, daher Kennzeichen des Zugfahrzeugs (HU-1877, GW-L)

 

Feuerwehranhänger Feldkochherd FwA-FKH

       

Allgemein als "Gulaschkanone" bekannt, dient ein Feldkochherd schon seit vielen Jahrzehnten der Versorgung größerer Menschenmengen mit warmem Essen. Der Verein der Feuerwehr Hailer hat sich ihr Exemplar ca. 1980 zugelegt, als es galt, beim Backfest die Gulasch- oder Erbsensuppe zuzubereiten. Bis dahin war der FKH beim Katastrophenschutz des Landkreises Nordfriesland im Einsatz. Die weiteste Anfahrt zu einem "Einsatzort" hat die Gulaschkanone übrigens immerhin nach Südfrankreich geführt, als 2002 dort die Teilnehmer des Zeltlagers der Jugendfeuerwehr zu versorgen waren. 

 

Zulässige Gesamtmasse: 1,2 Tonnen
Aufbau: Progress Werk Oberkirch
Baujahr: 1962 / in Hailer seit 1980
Lackierung: Feuerrot (RAL 3000)
Kennzeichen: MKK - G 1218

 

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